Wir sind Sklaven unserer Glaubensmuster

Halo

Wir sind Sklaven unserer unbewussten Glaubensmuster. ABER: nur solange, bis wir das erkennen und ändern. Unsere persönlichen Glaubensmuster, Überzeugungen, Vorlieben, Meinungen beeinflussen zwar unsere Entscheidungen und somit unsere Lebenserfahrungen, aber wir sind unseren Glaubensmustern nicht hilflos ausgeliefert.

Ohne aufgeklärt zu sein, identifizieren wir uns automatisch mit unseren Glaubensmuster aus der Erziehung und der Gesellschaft. Wir fühlen uns sogar unwohl, wenn wir sie hinterfragen sollen oder ändern wollen. Selbst, wenn sie bisher nur negative Resultate geliefert haben. Und genau das blockiert uns, das Leben zu leben, welches wir uns tief in unserem Herzen wünschen.

Alle unsere Entscheidungen und Gewohnheiten kommen aus dem Bereich des Unbewussten (Sigmund Freud würde Unterbewusstsein sagen), aus einer Art Cloud, in der alle Glaubensmuster abgespeichert sind. Unser System möchte gern diese alten konditionierten Glaubensmuster behalten. Veränderung bedeutet nämlich Unsicherheit und zum Überlebensmechanismus der Menschheit muss der archaische Part im Gehirn jede Neuerung ablehnen. Das ist der Energiesparmodus. Siehe auch Glücksjunkie – Treibt uns die Jagd nach Glücksgefühlen ins Unglück?

Wir wollen aber aus dem reinen Überlebensmuster herauswachsen und ein Leben nach unseren tiefsten seelischen Wünschen leben und uns kreativ ausdrücken.

  • Wie geht das?
  • Wie kann ich alte, begrenzende Glaubensmuster erkennen und auflösen?
  • Und wie kann ich meine Bedürfnisse durch neue gewünschte Glaubensmuster erfüllen?

Wenn das Glaubensmuster in deiner “Cloud” der Magnet zum Gesetz der Anziehung ist, dann musst du anfangen diese Glaubensmuster zu hinterfragen. Kein leichter Job – das gebe ich nach über 30 Jahren Erfahrung im Erkennen und Auflösen von Blockaden zu! Denn nicht alles ist ja negativer Art. Ich habe in meiner radikalen Art oft auch das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Erst mal leer werden war mein Motto. Das kann nicht jeder, denn es zieht einem sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weg. Alle bekannten Anhaltspunkte sind dann weg. Es geht auch sanfter!

Der alte Glaube verschwindet mehr oder weniger automatisch, wenn wir uns mit einem neuen besseren Glaubensmuster bewusst identifizieren können.

Dazu müssen wir bereit sein uns von einem alten, limitierenden Glaubenssatz befreien zu wollen. Der Wille spielt eine Rolle. Das kann leichter gelingen, wenn uns klar wird, dass jede Annahme, Meinung, Vorliebe, Gewohnheit keine eigenständige Macht in unserem Leben hat. Es sind Glaubensmuster aus unserer persönlichen Geschichte, unserem Elternhaus, aus der Gesellschaft, Religionszugehörigkeit, Peer-Gruppe und so weiter. Wir haben als Kind alles kritiklos aufgenommen, es als “unsere” Realität anerkannt. Auch alle Lehrmeinungen unserer bekannten Wissenschaften. Aber ist das wirklich die ganze Wahrheit? Könnte es vielleicht nicht ganz anders sein? Wo bleiben die Wunder?

Die Heiligen Schriften des Altertums – nicht nur die Bibel – berichten von einer ganz anderen Realität. Die Helden, Götter und Halbgötter der Antike hatten übernatürliche Fähigkeiten. Tief in uns steckt noch eine Ahnung, eine Sehnsucht davon. Wie hätte Jesus sonst sagen können, „Dein Glaube hat dich geheilt bzw. gerettet.“ Ja, welcher Glaube? Es muss der Glaube an eine Realität von anwesender, echter Gesundheit sein. Oder ein Glaube an die reale Erfüllung unserer materiellen Bedürfnisse.

Wir leben in einem Meer der potentiellen Möglichkeiten. Nur wir müssen es durch unseren integren Glauben hier in dieser Welt sichtbar machen. Das ist unser Job.

Wie geht Glaube?

Wenn ich definitiv weiß, dass die Zusagen aus der Heiligen Schrift keine Lüge sind. Dass das Universum nicht lügen kann. Wenn ich definitiv weiß, dass eine liebende Kraft mein BESTES will. Dann kann ich eine innere Überzeugung, einen felsenfesten Glauben in mir aufbauen, dass ich das, was ich will hier und jetzt habe. Es gehört zu mir, wie der Körper durch den ich lebe.

Im unsichtbaren Bereich des Geistes (Reich Gottes oder Quantenfeld) ist bereits alles FERTIG da. Ich muss es nur abrufen. Die Quantenphysik nennt es potentielle Möglichkeiten, die durch den Beobachter erst in die Existenz gebracht werden. Wir sollen „das Nichtseiende rufen, wie wenn es da wäre“ RÖMER 4:17.

„Glaubt, dass ihr es empfangen habt!“ MARKUS 11:24 ist die Anweisung, wie wir aus dem unsichtbaren Meer der potentiellen Möglichkeiten unsere Bedürfnisse materialisieren sollen. Der Glaube, den wir haben, das Wissen, welches wir HABEN, ist der Schlüssel.

Glauben-können ist wie Denken-können eine neutrale Eigenschaft des Menschen. Wir glauben immer – lasst uns doch dann wenigstens in der besten Qualität glauben.

Denn WAS wir glauben und mit welcher INTENSITIÄT wir heute glauben, ist unser Leben. Immer. Das ist deine Realität.

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