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Das ultimative Loslassen… ist sterben

Spätestens dann sollte man sich darauf gefasst machen, dass man gezwungenermaßen alles loslassen muss, was mit dem körperlichen Leben zu tun hat. Unsere fünf Sinne und der Verstand dienen dann nicht mehr als Orientierung. Was, wenn wir hier zu Lebzeiten schon lernen sollten, uns nicht von unseren  Sinnen und dem Verstand beherrschen zu lassen?

Es gibt zwei Hauptpunkte im Leben eines Menschen, die er noch während seiner Erdenzeit in den Griff bekommen sollte:

1. Das Loslassen der Dominanz durch seine fünf Sinne und dem Verstand

Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Das sind unsere fünf körperlichen Sinne. Sie dienen uns zur Bewältigung des physischen Lebens. Wobei der Verstand die Funktion hat, die gespeicherten Informationen auszuwerten.

Wenn das übermäßige Ausleben der  Sinne uns um den Verstand bringt, dann kippt unser ganzes System in ein Zwangsverhalten um. Wir bestimmen nicht mehr frei, was wir tun, sondern die körperliche Befriedigung der Sinne treibt uns zu Handlungen, die wir oft später bereuen.

Wir sollen uns von den Sinnen nicht beherrschen lassen, sondern deren Meister bleiben. Damit ist aber nicht ein asketisches Leben in den Bergen in einer Höhle gemeint. Das kommt ja mehr einem Verleugnen der Sinne gleich. Nein, wir müssen uns nur klar sein, dass die Sinne (siehe auch GLÜCKSJUNKIE) uns lediglich unterstützen ein angenehmes Leben zu gestalten. Sie dürfen nie die Oberhand gewinnen.

Zweiter Punkt:

2. Das Loslassen des Egotriebes

Ich, ich und nochmal ich… Wir tun alles, um geliebt zu werden, um anerkannt zu werden. Das Ego will Beachtung. Es wird nie zufrieden sein. Denn wurde ein Wunsch erfüllt, dann verlangt es nach kurzer Zeit nach mehr. Wir werden gesteuert von der Ich-Sucht.

Unser Ego, unser Gefühl der Individualität, trennt uns von dem einen Ur-Leben. Wir fühlen uns als „Einzelkämpfer“. Lösen wir uns von dem Gefühl ein individuelles Wesen zu sein, verschmelzen wir wieder mit dem Großen und Ganzen und unsere Welt würde anders aussehen.

Denn es tangiert sehr wohl alle Lebewesen, was jeder einzelne tut. Weil fast alle Menschen egoistisch handeln und viele Gesellschaften von der Profitgier getrieben sind, müssen wir mit den uns bekannten Sozialen- und Umweltprobleme leben, die durch dieses egozentrische Verhalten hervorgerufen wurden.

Wir müssen die Denkweise loslassen, dass wir ein Einzelwesen sind

Im Prinzip müssen wir aufhören zu denken, dass wir ein eigenständiges Wesen sind. Wir sollen uns wieder verbunden fühlen mit dem einen Ur-Leben und allem Lebendigen um uns herum. Das ist die eigentliche ERLÖSUNG.

Die Überwindung der Angst vor dem Sterben

Die Angst vor dem Sterben ist unsere Grundangst. Eine größere Angst hat der Mensch nicht. Das liegt daran, weil er sich durch das Ego getrennt vom eigentlichen Leben fühlt. Wenn wir geboren werden, dann betreten wir eine Welt in der sich unser Bewusstsein (Gefühle und Denkmuster) in dreidimensionale Erscheinungen ausdrücken kann. Das, was wir wahrnehmen ist die Verkörperung unseres eigenen Bewusstseins. Die große Kunst im Leben ist es, sich wieder als bewusster Schöpfer zu erkennen und sich nicht von der Welt der Dinge vereinnahmen zu lassen. Wir selbst sind der Schöpfer unseres Lebens und fungieren als Kanal der unendlichen Lebensenergie. Jeder von uns!

Du bist die eine einzige große Kraft, die sich durch dich und viele andere Lebewesen individuell ausdrückt. Ja, wir sollen uns in unserer einzigartigen Individualität erkennen aber im Kontext des größeren Lebens, welche uns die Kraft als Mensch zu leben zur Verfügung stellt.

Willst du mehr über deine SUPERPOWER erfahren, dann lese mein Buch: DEIN GLÜCK BIST DU 

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