Gedankenkontrolle – Detox von plagenden Gedanken

Was wäre dein Leben, wenn du nichts denken und fühlen würdest? Es wäre einfach nur pures Dasein. Das ist aber langweilig. Darum hast du Gedanken und Gefühle. Sie geben deinem Leben Würze, Farbe und Individualität. Was aber, wenn du unbewusst deinen Gedanken und Gefühlen einfach freien Lauf gegeben hast und dich jetzt eine Menge negative Gedanken quälen?

Hier zeige ich dir einen Weg, wie du durch bewusstes Auswählen deiner Denkinhalte wieder Stabilität in dein Leben bekommst. Lebe das Leben, das du wirklich willst – durch disziplinierte Gedankenkontrolle.

Denken ist eine neutrale menschliche Fähigkeit

Die Fähigkeit, DENKEN  zu können, ist an sich eine ganz neutrale Angelegenheit. Sie hat Menschen zu sehr intelligenten, logischen Schlüssen geführt. Denken macht das Leben spannend! Alle Erfindungen sind zuerst im Kopf entstanden.

Alle Inhalte, die wir durch unser Gehirn laufen lassen, sind irgendwann mal von aussen auf uns eingeströmt. Alle Meinungen und Ideen sind durch Lesen, Sehen oder Hören durch Medien oder Menschen an uns herangetragen worden. Wir haben durch unsere Aufmerksamkeit unbewusst zugestimmt, was wir in uns aufnehmen und womit wir uns gedanklich beschäftigen.

Die Erkenntnis, dass wir nicht der Gedanke oder das Gefühl sind, sondern sie lediglich akzeptiert haben, befreit uns von der Identifikation mit bestimmten Ideen. Nicht die Umwelt hat Schuld, dass es uns schlecht geht. Nein, wir haben diese Negativität ungefiltert in uns aufgenommen und uns damit identifiziert. Medienmacher wissen das. Darum ist es so gefährlich sich ohne Kritik allen Inhalten der Medien auszuliefern.

Auch Beiträge, die mit voller Absicht, in die sozialen Plattformen wie Facebook & Co. eingestreut werden sind genauso meinungs- bzw. gedankenbildend wie die Tagesschau. Wir werden auf diese Weise bewusst manipuliert. Zum Nutzen derer, die diese News lancieren. Und Angst ist einfach immer noch das beste Mittel, um den Menschen zu steuern.

Die Nebenwirkung ist, dass wir uns vor so vielen Dingen fürchten – unbegründet. Aber als Steuermittel ist Furcht sehr praktisch. Sie lähmt und damit kann man Einfluss nehmen und sein Zeug verkaufen. Sicherheit, Medizin und so weiter…

Denkinhalte mit deiner Aufmerksamkeit bewusst steuern

Du bist dem aber nicht ausgeliefert. Du kannst die Inhalte deines Denkens durch deine Aufmerksamkeit lenken. Hier ist ein praktisches Beispiel. Überlege in aller Ruhe:

  • Wo warst du im letzten Urlaub?
  • Hole dir das Bild ganz deutlich vor Augen, wo du warst.
  • Mit wem warst du im letzten Urlaub?
  • Was habt ihr da gegessen?
  • Wie war das Wetter dort?
  • Hattet ihr Sonnenschein?

Mit deiner Aufmerksamkeit hast du jetzt in Gedanken während des Lesens deinen letzten Urlaub vor dir ablaufen lassen.

Und so funktioniert unser Gehirn: Wir füttern ihm einen Anreiz und es sucht sich die Gedanken aus unserem Gedächtnisspeicher zusammen. Ich habe mit dieser kleinen Übung bewusst entschieden, was du denken sollst. Du warst auch sofort mit deinen Gefühlen bei deinem letzten Urlaub. Du hast die damalige Gefühlslage in deiner Vorstellung reproduzieren können.

Wo deine Gedanken hingehen, wo deine Aufmerksamkeit hin fließt, da geht auch deine Energie hin. Ich hätte auch ein total negatives Beispiel aussuchen können. Das habe ich aber absichtlich nicht getan. Du hast erkannt, dass man Gedanken bewusst steuern kann. Mit dieser kleinen Übung ist dir klar geworden, dass dein Innenleben (Denken und Fühlen) deine persönliche Welt ist und dass sie manipulierbar ist.

Gedankenkontrolle üben

Du lässt Gedanken zu. Du entscheidest mit deiner Aufmerksamkeit, welche Gedanken und Gefühle du erleben willst. Mit deiner Aufmerksamkeit kannst du alle Gefühlslagen, die es gibt, steuern. Von totaler Hoffnungslosigkeit bis zur absoluten Glückseligkeit. Was willst du Denken und Fühlen? Du kannst es entscheiden. Du kannst bestimmen, was du Denken willst. Ganz bewusst.

Du kannst auch entscheiden, ob du Gedanken von Außen in dich rein lassen willst. Wir hören so viel und sehen so viel den ganzen Tag. Und alles läuft einfach ungefiltert in uns rein. Prüfe alle einströmenden Ideen und lehne diejenigen ab, die dir unbegründete Angst machen. Nur durch diese Art der Gedanken-Hygiene machst du dich frei von einströmenden Idee, die du nicht haben willst.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie hartnäckig sich unangenehme Gedanken in den Kopf bohren können. Sie werden regelrecht zu einer Zwangsvorstellung und können einen nahe an den Rand der Verzweiflung bringen. Aber das ist nur das kleine Spektrum, dem ich durch meine Aufmerksamkeit Raum in mir gegeben habe. Das Leben ist aber viel größer und vielfältiger. Um diesen Tunnelblick wieder verlassen zu können, muss ich mich bewusst von diesem Gedanken trennen wollen. Von WOLLEN kommt KÖNNEN.

Dazu können Mantras, Affirmationen oder auch Gebete helfen. Alle drei stoppen deine Aufmerksamkeit auf den momentanten Gedanken und lenken dein Bewusstsein auf eine positive Idee um. Auf etwas, das größer ist, als dieser eben vorherrschende Gedanke. In dir ist eine Kraft, die sich über alle Gedanken hinwegsetzen kann und wieder Ruhe schafft. Mal nicht Denken zu müssen ist die beste Erholung überhaupt.

Gedankenkontrolle ist mentale Fitness

Es ist wichtig, negative Gedanken schon im Ansatz zu entlarven und in die Schranken zu weisen. Das ist wie ein mentales Fitness-Studio. Durch Gedankenkontrolle leitest du disharmonische Gedanken auch wieder aus deinem Leben aus.

Damit du in sensiblen Phasen deines Lebens mental stark bleibst, halte dich von jeglichem Geschwätz fern und überlege dir genau, welche Themen du dir über die Medien reinziehst. Alles, was du an Negativen an dich ungefiltert einlässt, sucht sich eines Tages den Weg wieder durch dein Bewusstsein nach oben – in Form von Angst.

Wenn du das verstehst, wirst du anfangen ganz bewusst NEIN zu gewissen Ideen zu sagen. Dann wirst du langsam aber sicher immun gegenüber negativen Äusserungen. Durch die Beherrschung deiner Gedanken und auch deiner Gefühle bleibst du unabhängig gegenüber dem, was du siehst oder was du erzählt bekommst. Du bestimmst, welche Richtung dein Denken nehmen soll. Dieser Prozess bringt dir ein klares, ruhiges Denken. Denken ist lediglich ein Werkzeug deiner Aufmerksamkeit, aber es darf dich niemals beherrschen.

Gedanken-Inhalte wieder ändern

Stelle dir ein Glas mit einer braunen Flüssigkeit vor. Das sind die negativen Denkinhalte, denen du gestattet hast, in dein Gemüt zu ziehen. Wenn du nichts tust, dann wird das Zeug im Glas einfach stinken und verfaulen. Um dich von deiner “Gedanken-Brühe” wieder zu säubern, musst du dieses Glas unter den Wasserhahn stellen und frisches, neues Wasser (positive Ideen) einfüllen. So lange, bis es wieder ganz klar ist. Entgiften.

Natürlich kann man die braune Flüssigkeit auch auf einen Rutsch auskippen. Das ist alles eine Frage des persönlichen Willens. Dann hat man allerdings eine große Leere im ersten Moment, die man möglichst schnell mit positiven Lebenseinstellungen auffüllen muss. Das ist sehr radikal und dazu muss man einen absolut integeren Entschluss gefasst haben, dass man sich mit der “Brühe” NIE wieder beschäftigt. Das ist kalter “Gedanken-Entzug” vom Feinsten. Geht aber. Das ist vielleicht mal eine ander Art von Frühjahrskurs – Gedankendetox.

Was ich dir hier aufgeschrieben habe sind Möglichkeiten wieder besser zu dir zu finden. Es braucht Übung, seine Gedanken zu erkennen, zu steuern oder auch zu entlassen. Aber es ist immer möglich sich zu verändern. Wir können lebenslang lernen und uns stetig weiterentwickeln. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Mein Trainings-Buch DENKMUSTER BESTIMMEN DEIN LEBEN wird dich dabei unterstützen.

Es gibt noch mehr dieser Mind-Hacks, die aber den Rahmen dieses Blogs gesprengt hätten. Es wird sie zu einem späteren Zeitpunkt geben – dran bleiben 🙂

Bitte schreibe mir in die Kommentare, was dich beschäftigt und ich versuche das in meinen Beiträgen einzuarbeiten.

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