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Lass dich nicht kleinreden – die Angst vor deiner eigenen Großartigkeit

Eine unserer stärksten Blockaden im Leben wirklich glücklich zu sein ist die Angst vor unserer eigenen Großartigkeit. Und diese gut versteckte Unsicherheit nährt die negativen kritischen Stimmen. Teilweise sind es Personen aus unserem Umfeld, die sich massiv in unsere Lebensentscheidungen einmischen und teilweise ist es unsere eigene innere Stimme in Form von Gedanken wie “das geht doch nicht” oder “das kann ich nicht”. Doch woher kommen diese Stimmen und wie kannst du sie zum Schweigen bringen? Dieser Artikel bringt Klarheit.

Woher kommt die Angst vor deiner eigenen Großartigkeit?

Es gibt verschiedene Quellen. Eine kommt definitiv durch die archaische Programmierung des Überlebens in der Gruppe. Wie in einem Löwenrudel, so gibt es auch in der Familie und in der Gesellschaft, einen Chef, der Entscheider. Dies dient der Gruppe grundsätzlich zum Überleben, wenn einer eine klare Richtung bestimmt und sich die anderen unterordnen. In der Erziehung sind das die Eltern, die – bis zu einem bestimmten Alter – für die Kinder sorgen müssen. Und genau da beginnt unser Dilemma… Bestimmen zu können ist ein tolles Gefühl und der “alte” Löwe will so lange es geht das Sagen haben. Für diesen Zweck redet er die anderen klein, damit niemand auf die Idee des Machtanspruches kommt. An dieser Stelle gleich eine wichtige psychologische Frage für dich:

Darfst du als Tochter oder als Sohn besser sein als deine Eltern?

In Firmenkonzernen geschieht genau das gleiche Muster. Wer das Spiel schneller durchschaut hat, findet Wege wie man andere zur eigenen Stärkung der Macht oder persönlicher Vorteile geschickt manipulieren kann. Achte doch einmal auf diese Art toxischer Beziehungen und du erkennst sofort die Energie-Vampire in deinem Leben. Lese bitte auch den Artikel “Gaslighting” dazu.

Die gesunde Variante in der Erziehung und auch in jeder Firma wäre, wenn die “Führungskraft” keine Konkurrenzangst hätte und jeder Person seiner Fähigkeit entsprechend Verantwortung geben würde. Und hier kommt eine weitere Ursache warum wir anderen gestatten uns klein zu reden.

Wir übernehmen nicht gern die Verantwortung

Und genau an diesem heiklen Punkt geben wir unsere Großartigkeit an andere ab. Wir geben anderen Menschen und auch Institutionen Autorität über uns. Aus verschiedenen Gründen. Meist ist es Bequemlichkeit. Aber der Preis ist hoch, sehr hoch.

Wir lassen uns durch die Brille der anderen beurteilen und fangen an dies als unsere Realität zu akzeptieren. Aber wer sagt, dass das für uns richtig ist? Aus der Sicht des begrenzten Denkens anderer Personen übernehmen wir aus mangelnder Selbstreflexion deren Meinungen. In unsere Psyche gräbt sich eine Menge Müll ein und wir denken, dass die Ideen und Gedanken, die dann an die bewusste Oberfläche gespült werden, unsere EIGENEN Gedanken sind. Das ist aber nicht so.

Innere Abhängigkeit von anderen erkennen

Du kannst das sehr gut feststellen, wenn du eine Idee bekommst und diese sofort durch ein inneres Raster laufen lässt: Was denkt der oder die jetzt, wenn ich das tue? In dem Moment, in dem du dein Leben durch die Augen eines anderen laufen lässt, erkennst du deine Abhängigkeit dieser Person gegenüber. Das können reale Personen sein aber auch bereits Verstorbene.

Die Gratwanderung der Selbstreflexion

Ich gebe zu, es ist eine Gratwanderung herauszufinden, wann Kritik von anderen Menschen wirklich konstruktiv ist und wann sie manipulativ und übergriffig ist. Selbst wenn der Rat von anderen Menschen “gut” gemeint ist, sollte man immer innerlich distanziert und offen für eine ehrliche Überprüfung bleiben. Mit anderen Worten: nicht rigoros abschmettern, aber auch nicht gleich darauf aufspringen und sich zergrübeln.

Wer bist du wirklich?

Jeder ist eine individuelle Seele, die aus der Tiefe eines liebenden Geistes genährt wird. In jedem von uns steckt ein großartiges Potential. Wir sind Co-Schöpfer in einer sich ständig wandelnden Welt. Und jeder hat ein einzigartiges Talent seinen Beitrag zu einer friedlichen und angenehmen Welt zu geben. Wir sollten uns Zeit nehmen und uns von alten Konditionierungen trennen, damit wieder Raum für unsere wahren Talente und seelischen Bedürfnisse frei wird. Die Verbindung zu unserer Mitte ist immer da. Sie ist nur durch unsere Selbstverleugnung zugeschüttet worden.

Wie findest du wieder zu dir selbst?

Als erste schnelle Maßnahme kannst du dich in eine imaginäre Schutzblase begeben und einmal ganz bewusst alle Verbindungen zu anderen Personen kappen. Schneide gedanklich die Bänder ab. Durchtrenne die Schläuche zu anderen. Zunächst ist das eine emotionale Distanzierung. Du lässt dich in Gedanken und in deinen Gefühlen nicht von dir weg treiben. Deine Energie bleibt bei dir. Du bleibst bei dir.

Im nächsten Schritt wirst du ruhig und baust eine Verbindung zu deinem inneren Selbst auf. Ohne weitere Gedanken. Bleibe bei dir, so authentisch wie möglich. Deine eigene Quelle – in dir – ist da! Sie nährt dich, sie generiert in dir eine Ruhe und Gelassenheit. Sie erwartet nichts, denn sie ist sich selbst genug – durch dich. Sie gibt dir die Selbstsicherheit:

ICH BIN GENUG

Damit löst sich auch die Fixierung ständig durch andere anerkannt und bestätigt werden zu müssen. Jeder ist einzigartig – du bist einzigartig. Deine Wünsche wollen realisiert werden.

Niemand hat Macht über dich, außer du gestattest es.

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  1. Pingback: Das große Suchen - mentale Abhängigkeit oder geistige Freiheit? - ALLERBESTES LEBEN

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