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Weise Entscheidungen treffen – vermeide diese 6 Fehler

Birkenwald

Dein heutiger Lebensumstand ist das Ende der Kette deiner bisherigen Entscheidungen. Und mit jeder getroffenen Entscheidung hast du dir alle dazugehörigen Konsequenzen gleich mitzugelegt – manchmal sehr weitreichende und nicht immer zu deinem Vorteil. Eine einzige falsche Entscheidung kann dein Leben auf lange Zeit ruinieren. Egal, ob es sich um langfristige Versprechen oder um die kleinen Fragen des Alltags handelt, vermeide diese sechs Fehler und du kannst deine früheren Entscheidungen wieder korrigieren und deine zukünftigen besser treffen.

Die sechs größten Fehler beim Treffen von Entscheidungen

1. Den Weg des geringsten Widerstandes wählen

Der Mensch will von Haus aus lieber ein bequemes Leben führen. “Go with the flow” – das führt dazu den breiten Weg des geringsten Widerstandes zu wählen, um seine Bedürfnisse zu befriedigen.  Leider ist das oft genau die Falle, die uns später großes Unglück beschert, auch weil Nein-Sagen oft schwer ist. Der momentane Vorteil oder die schnelle Genugtuung der Sinne drängt uns zu Entscheidungen, die wir bereuen werden. Unser Gewissen können wir nicht betrügen.

2. Kurzfristige Lösungen bevorzugen

Schneller Erfolg muss her!! Wir sind dermaßen auf sofortige Resultate getrimmt, dass wir oft das Erstbeste wählen, um schnell wieder unsere Ruhe zu haben. Weise Entscheidungen müssen aber dem großen Lebensziel untergeordnet werden können.

Es gibt ein paar grundlegende Lebenseinstellungen, die über vielen kleinen Entscheidungen stehen und diese lenken. Stelle dir zum Beispiel die Frage: Wo will ich in 10, 20, 30 Jahren oder sogar am Ende meines Lebens stehen? Das ist dein Lebenskurs. Alle abweichenden Entscheidungen können sehr schnell wieder korrigiert werden.

Von den Hopi-Indianern wird gesagt, dass sie in ihrem Stamm nur Entscheidungen getroffen haben, wenn diese auch noch für die nächsten sieben (7!) Generationen gut waren. Davon könnte sich jeder Konzernmanager mal eine Scheibe abschneiden…

3. Zu wenig Zeit nehmen

Unter Druck werden schnell Entscheidungen getroffen, ohne die Für und Wider dieser Entscheidungen ausreichend zu berücksichtigen. Denn jede Sache hat immer zwei Seiten. Auch Menschen haben ihre Schattenseiten. Die gilt es auch zu berücksichtigen, wenn man sich für eine feste Beziehung entscheidet.

Bei wichtigen Entscheidungen müssen wir uns selbst fragen: Was will ich wirklich? Um das herauszufinden brauchen wir einen ruhigen Ort und Zeit. Oder einen Partner/Coach, der ohne Vorurteile die richtigen Fragen stellt.

4. Zu wenig Expertise einholen

Eventuell, weil man sich auch schämt jemanden anderen um Rat zu fragen, weil man nicht dumm dastehen will? Oder man will beweisen, dass man es alleine schafft? Jeder Bereich, jedes Thema ist sehr komplex und niemand kann alleine alle Konsequenzen abschätzen. Niemand hat alle Erfahrungen. Aber es gibt für jeden Bereich einen Experten, den man fragen kann.

Auch Faulheit kann ein Grund sein, sich nicht ausreichend mit dem Thema zu beschäftigen. In jedem Fall fehlen oft wichtige Informationen, um eine Entscheidung treffen zu können.

5. Verstand versus Bauchgefühl

Wenn der Verstand deinen Instinkt überrollt. Der Kopf kann tausend gute Argumente finden, aber wenn dein Bauchgefühl merkt, dass sich die anstehende Entscheidung nicht gut anfühlt, dann lasse es sein. Gegen deine tiefen Empfindungen kommt deine Pro- und Contraliste nie an. Der “Bauch” schöpft seine Informationen aus einer viel tieferen Quelle als der “Kopf”.

Zufriedenstellende Entscheidungen können nur innerhalb deines eigenen Wertesystems getroffen werden.

Um inneren Frieden mit dir selbst zu haben, ist es wichtig deine wahren Motive zu kennen. Nur wenn du deine tiefen seelischen Bedürfnisse kennst, gelingt es dir auf dieser Basis eine Wahl zu treffen. Alles andere wird dich auf Dauer unglücklich machen.

6. Zweifel bringen dich durcheinander

Der Zweifel und die Unsicherheit werden sich immer einschleichen, wenn man eine Entscheidung treffen muss oder vielleicht schon getroffen hat. War das wirklich richtig? Dein eigener schwammiger Charakter spiegelt sich in dieser Unsicherheit. Stehe zu dir und deinen Entscheidungen in absoluter Integrität. Wenn du Punkt 1-5 mit ganzer Aufrichtigkeit durchgegangen bist und alles abgewägt hast, dann lass dich nicht durch diese Gedanken verunsichern.

Es geht darum eine gewisse Grundsicherheit zu dir selbst zu finden, dir bewusst zu werden, dass es eigentlich keine schlechten Entscheidungen gibt. Jede Entscheidung aus der Vergangenheit war o.k., denn sie hat dich zu einer Erfahrung und Erkenntnis geführt, die du sonst nie gemacht hättest – mag sie auch den Anschein von Negativität haben.

Nichts ist schlimm. Du kannst die Vergangenheit durch deine neuen Entscheidungen korrigieren. Denn heute – jetzt – bist du in der Lage ganz neue Entscheidungen mit neuen Konsequenzen zu treffen, die deine Zukunft verbessern werden.

Und noch was:

Wir werden immer rechtzeitig vor ungünstigen Entscheidungen gewarnt. Höre diese feine Stimme und achte auf die Zeichen um dich herum. Vergiss nicht: das Leben liebt DICH!

Jeder neue Tag ist auch eine Chance für bessere Entscheidungen.

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  1. Pingback: Das große Suchen - mentale Abhängigkeit oder geistige Freiheit? - ALLERBESTES LEBEN

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