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Krankheit – das ultimative Mittel zum Zweck

Krankheit als Waffe

Kannst du unberührt bleiben, wenn ein Familienmitglied oder ein naher Freund krank ist? Das ist fast unmöglich, denn du bekommst automatisch die moralische Verpflichtung dieser Person helfen zu müssen. Denn wir haben gelernt: dem Schwachen und Kranken muss man helfen!

Was, aber wenn Krankheit in deinem Umfeld als Druckmittel eingesetzt wird und du damit manipuliert wirst? Dieser Artikel soll dir zeigen, warum es manchmal besser ist keine Schuldgefühle zu haben.

Krankheit – die ultimative Manipulation

Hier spreche ich meine eigene Erfahrung aus, die ich als Kind in einer Familie mit einer chronisch kranken Mutter erlebte. Bereits von klein auf wurde mir antrainiert, dass, wenn meine Mutter wieder eine längere Krankheitsperiode hatte, ich alle ihre Aufgaben zu übernehmen habe. Klaglos musste ich meine Verabredungen mit meinen Freundinnen absagen und den Haushalt führen. Da sein. Wenn sie krank war, dann mussten alle nach ihren Regeln spielen.

Erst viele Jahre später ist mir aufgefallen, dass meine Mutter Krankheit auch oft dazu benutzt hat, um ihre unausgesprochenen Entscheidungen durchzusetzen. Wenn wir wegfahren wollten, und sie war nicht einverstanden, dann bekam sie einen Tag vor der Abreise einen so heftigen Krankheitsschub, dass jede Aktivität auf Eis gelegt werden musste. Ihr Verhalten ging so weit, dass jede “weite” Reise ein generelles Risiko war.

Man erwartet das nicht, aber ich habe daraus gelernt, dass es Menschen gibt, die über ihre Wünsche oder Ängste nicht sprechen können. Ihr einziges Ausdrucksmittel ist die Sprache des Körpers. Über die Krankheit drückt sie aus: “Es ist mir zuviel.” oder “Ich will das nicht.”

Paradox ist, dass ich meiner Mutter das sogar einmal gesagt habe und sie sich dessen ganz bewusst war. Ihr war ganz klar, dass Krankheit ihr Mittel ist um das zu bekommen, was sie will. Auf meine Frage hin, ob sie es anders machen wollte, wenn es eine Möglichkeit gäbe, sagte sie mir ins Gesicht: “Nein.”

Keine einzige Therapie wird bei dieser Einstellung zur Genesung führen. Eher reibt sich das Umfeld auf, weil es ja diesem Menschen unbedingt helfen will – und nicht kann!

Nachdem ich mich von meinem Schock erholt hatte, wusste ich: Mittels der Krankheit haben Menschen ein sehr großes moralisches Machtinstrument in der Hand, um andere zu manipulieren.

Krankheit – die ultimative Aufmerksamkeit

Krankheit wird oft eingesetzt, um das eigene Defizit an Liebe zu kompensieren. Normalerweise bekommt man das, was man gibt wieder zurück. Wenn eine Person aber nicht in der Lage ist Liebe zu geben, aber trotzdem die Aufmerksamkeit von ihren Angehörigen haben will, dann kann eine Krankheit eine willkommene Sache sein.

Denn nun kommt wieder der Moralkodex unserer Gesellschaft zum Tragen. Kaum jemand traut sich dann die Wahrheit zu sagen, denn die Symptome sind ja echt. Der Person geht es ja körperlich, nachweislich schlecht. Die Psyche hat dem Körper schon lange die Signale zur Krankheit gesendet und der Körper reagiert mit einer handfesten, echten Krankheit.

Auch Kinder tun das unbewusst. Vor allem, wenn sich die Eltern oft streiten und Disharmonie in der Familie ist und sie befürchten, dass sich die Eltern trennen werden. Sie können sich nicht anders ausdrücken, wissen aber instinktiv, dass eine schwere Krankheit die Eltern wieder zusammenschweißen wird.

Es gibt einen sehr aufklärenden FILM mit Neale Donald Walsch, Dr. Joe Dispenza und Sonia Choquette wie dauerhafte negative Emotionen krank machen. Ich kann nur empfehlen, sich diesen Film einmal anzusehen.

Krankheit – die ultimative Entschuldigung

Im Gegensatz zum vorherigen Punkt ist dieser Einsatz von Krankheit ja fast harmlos. Aber jeder kennt die Notlüge “Ich bin leider erkrankt und kann nicht” aus dem eigenen Leben sehr gut. Wir haben keine Lust auf eine bestimmte Situation oder wir haben es versäumt rechtzeitig eine Entscheidung zu treffen und entschuldigen uns mit einer Krankheit. Es gibt keine weiteren Nachfragen. Der unangenehme Teil ist zwar die Lüge, aber dafür braucht man auch nicht die dahinterliegende Wahrheit zu erzählen.

Das Fatale ist, dass man mit dem Feuer spielt und quasi einen fiktiven kranken Zustand als Mittel einsetzt, um unangenehmen Dingen aus dem Weg zu gehen. Kurzfristig funktioniert das. Wenn man aber erst den Vorteil so richtig verinnerlicht hat, kann der Schuss nach hinten losgehen und man wird unverhofft tatsächlich krank. Die Psyche kann nicht unterscheiden, was man ihr füttert. Real oder fiktiv. Sie reagiert früher oder später immer mit dem körperlichen Symptom.

In unserer beruflichen Leistungs-Gesellschaft wird eine zusätzliche “Pause”, die kein Urlaub ist, nur akzeptiert, wenn man sich Krank meldet. Hier fängt die Lüge an.

Krankheit – die ultimative Verweigerung Problemen ins Gesicht zu schauen

Das ist eigentlich Selbstmord auf Raten. Denn seit Rüdiger Dahlke und Thorwald Dethlefsen das Buch KRANKHEIT ALS WEG veröffentlicht haben, wissen wir, dass jede Krankheit eine psychosomatische Ursache hat.

Chronische Krankheiten sind das Ergebnis von langanhaltenden, negativen emotionalen Mustern oder unterdrückten Gefühlen. Wer sich weigert seine negativen Muster anzusehen und zu verändern wird krank. Siehe auch DENKMUSTER BESTIMMEN DEIN LEBEN Der tiefgreifende Fragenkatalog zum Thema Gesundheit kann ein Augenöffner sein.

Was wenn, eine kranke Person keine alternative Kommunikation ihres wahren seelischen Befindens bisher gefunden hat? Und was, wenn du diejenige oder derjenige sein könntest, die/der das erkennt und sie darauf anspricht? Wäre es nicht wunderbar, wenn die ehrliche Ansprache nicht nur dich von deinen Schuldgefühlen befreit, sondern auch die andere Person von einer ungeheuren Last?

Ich empfehle jedem das Thema offen anzusprechen. Mir hat es geholfen keine Schuldgefühle mehr zu haben. Ganz frei von einer moralischen Verpflichtung bin ich allerdings trotzdem nicht, aber ich durchschaue das Spiel und kann entscheiden wie ich mich verhalten will.

Für alle die aus diesem Teufelskreis aussteigen wollen sollten sich den Film HEAL (Heilung) ansehen.

Dieser Film wird dich mit einem neuen Verständnis der wunderbaren Natur des menschlichen Körpers und des außergewöhnlichen Heilers in uns allen stärken. Weder sind wir Opfer unveränderlicher Gene, noch sollten wir uns selber eine beängstigende Prognose stellen oder stellen lassen!

HEAL beleuchtet die Ursachen von Krankheiten, den Einfluss der Pharmaindustrie und modernen Medizin auf unsere Gesundheit und wirft einen gewagten Blick auf die Frage: Wieso werden Menschen bereits mit den unterschiedlichsten Krankheitsbildern und Behinderungen geboren? Gibt es darauf eine Antwort? Und welchen Einfluss hätte ein neues Verständnis von Heilung und Gesundheit auf das Leben dieser heranwachsenden Kinder, deren Eltern und unserer Gesellschaft?

Solltest du meine Bücher bereits kennen, dann würde ich mich sehr über deine Meinung freuen. Auch bei Fragen stehe ich dir unten in den Kommentaren gern zur Verfügung.

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